Gefährdungs­ermittlung digital, von der Begehung bis zur erledigten Massnahme

Die Suva-Checklisten sind integriert, die Begehung läuft am Handy mit Foto, und jede Feststellung wird zur Massnahme mit Verantwortlichem und Frist. So wird aus der Gefährdungsermittlung ein Nachweis, der bei der nächsten Kontrolle bereitliegt.

Über 60 Betriebe vertrauen unseren Lösungen. Ab CHF 110 pro Monat.

Kurz erklärt

Was ist eine Gefährdungsermittlung, und wie geht sie digital?

Mit der Gefährdungsermittlung erfasst ein Betrieb systematisch, wo bei der Arbeit Gefahren bestehen, bewertet das Risiko und legt Massnahmen fest. In der Schweiz verlangen das die Verordnung über die Unfallverhütung (VUV) und die EKAS-Richtlinie 6508. Digital heisst, Sie gehen mit dem Handy durch den Betrieb, beantworten die Prüffragen der Suva-Checkliste, halten Mängel mit Foto fest und verfolgen die Massnahmen bis zur Erledigung in einer Software statt in Excel.

Wo die Gefährdungsermittlung heute hängen bleibt

  • Die Begehung ist gemacht, aber die Notizen landen auf Papier und werden später abgetippt
  • Massnahmen stehen in einer Excel-Liste, Fristen verstreichen ohne dass es jemand merkt
  • Vor der Kontrolle durch Suva oder Arbeitsinspektorat beginnt das grosse Zusammensuchen
  • Niemand weiss genau, welche Checkliste wann zuletzt durchgegangen wurde

Safety App

So läuft die Gefährdungsermittlung in der Safety App

Ein Modul von acht, einzeln freischaltbar, und das Herz der Safety App.

Suva-Checklisten integriert

Die Checklisten der Suva sind als Inhalt in der App verfügbar. Sie wählen sie beim Start der Begehung aus und pflegen daneben Ihre eigenen Checklisten für betriebsspezifische Gefahren.

Begehung am Handy mit Foto

Sie gehen durch den Betrieb, beantworten die Prüffragen und halten jede Feststellung samt Foto direkt vor Ort fest. Eine Feststellung ausserhalb einer Begehung erfassen Sie über die Schnellerfassung.

Risikomatrix und Restrisiko

Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmass ergeben Risikoklasse und Priorität. Nach der Massnahme bewerten Sie das Restrisiko, so ist die Wirkung belegt.

Massnahmen mit Frist und Herkunft

Aus jeder Feststellung wird eine Massnahme mit Verantwortlichem, Frist und Herkunftsnachweis, also mit der Prüffrage, die sie ausgelöst hat. Erinnerungen laufen in drei Stufen bis zur Eskalation an die Vorgesetzten.

In vier Schritten zur dokumentierten Gefährdungsermittlung

  1. 1

    Checkliste wählen

    Suva-Checkliste oder eigene Checkliste für den Bereich auswählen.

  2. 2

    Begehen

    Prüffragen am Handy beantworten, Mängel mit Foto erfassen.

  3. 3

    Bewerten

    Risiko über die Matrix einstufen, Priorität festlegen.

  4. 4

    Massnahmen verfolgen

    Verantwortliche und Fristen setzen, Erinnerungen laufen automatisch.

Was sich für Sie ändert

  • Keine Abschrift mehr nach der Begehung, alles ist am Ende des Rundgangs erfasst
  • Keine Massnahme verläuft mehr im Sand, weil jede eine Frist und einen Namen hat
  • Bei der Kontrolle zeigen Sie Begehungen, Massnahmen und Restrisiken auf Knopfdruck
  • Der Managementbericht fasst alles für die Geschäftsleitung zusammen, als PDF und Excel

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In 30 Minuten zeigen wir Ihnen live, wie das in Ihrem Betrieb aussieht. Oder Sie probieren es selbst aus, mit Ihrem eigenen Zugang.

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Häufige Fragen

Ist eine Gefährdungsermittlung in der Schweiz Pflicht?

Ja. Arbeitgeber müssen die Gefahren im Betrieb ermitteln und die nötigen Massnahmen treffen, gestützt auf das Unfallversicherungsgesetz, die Verordnung über die Unfallverhütung und die EKAS-Richtlinie 6508. Wie aufwendig das ist, hängt von den Gefahren im Betrieb ab.

Was ist der Unterschied zwischen Gefahrenermittlung, Gefährdungsermittlung und Gefährdungsbeurteilung?

In der Schweiz sprechen Suva und EKAS von Gefahrenermittlung oder Gefährdungsermittlung samt Risikobeurteilung. In Deutschland heisst dasselbe Gefährdungsbeurteilung. Gemeint ist immer, Gefahren zu erkennen, das Risiko zu bewerten und Massnahmen festzulegen.

Sind alle Suva-Checklisten in der Safety App enthalten?

Die Checklisten der Suva sind als Inhalt in der App verfügbar und lassen sich bei jeder Begehung auswählen. Daneben pflegen Sie eigene Checklisten. Die App ist nicht von der Suva geprüft oder zertifiziert, das behaupten wir auch nicht.

Was ist der Unterschied zu den Checklisten in mySuva?

mySuva stellt die Checklisten bereit, um sie abzuarbeiten. Die Safety App führt das ganze Sicherheitssystem, also Begehungen, Massnahmen mit Fristen und Eskalation, Unfälle, Unterweisungen, PSA, Ersthelfer und Notfall, mit einem Managementbericht für die Geschäftsleitung.

Funktioniert die Begehung ohne Internet?

Nein. Die Safety App braucht eine Internetverbindung. Auf dem Handy lässt sie sich auf den Startbildschirm legen und verhält sich wie eine App.

Wie oft muss die Gefährdungsermittlung wiederholt werden?

Immer dann, wenn sich etwas ändert, etwa neue Maschinen, Abläufe oder Arbeitsplätze, und zusätzlich in regelmässigen Abständen. Die Safety App erinnert an fällige Begehungen und Massnahmen, damit die Ermittlung aktuell bleibt.

Safety App auf einen Blick
ProduktSafety App, Software für Arbeitssicherheit
AnbieterDigital Airways GmbH, Basel (nicht die Suva Safety App)
Moduleacht, einzeln freischaltbar
SuvaChecklisten integriert, Unfallmeldung auf Formular 109 und 913, nicht von der Suva geprüft
BetriebWeb-App, auf dem Handy wie eine App, mehrere Standorte
SprachenDeutsch, Französisch, Italienisch
Hostingin der Schweiz
ReferenzStandardlösung der Branchenlösung IGHV, über 45 Betriebe
Preisab CHF 110 pro Monat nach Mitarbeitendenzahl, alle Benutzer inklusive
Testen30 Tage kostenlos
Nicht enthaltenOffline-Nutzung, Gefahrstoffe, Maschinen, Wartung und Prüfmittel ausser PSA

Fachlich geprüft von Dario Tomas, CEO von Digital Airways, früher Qualitätsmanager für ISO 9001 und 14001. Digital Airways ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Stand .

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